Polizei
Stuttgart 21 - Video soll einen weiteren angeblichen Agent
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Mittwoch, 16. Februar2010

Stuttgart 21 Schon wieder bösartige Unterstellung Video soll einen weiteren angeblichen Agent Provocateur zeigen

Stuttgart:

Darin soll ein angeblicher Agent Provocateur, der mutmaßlich einen pyrotechnischen Gegenstand bzw. einen
Feuerwerkskörper geworfen hat, angeblich von Personenschützern oder
Polizeibeamten geschützt beziehungsweise aus dem Bereich der Demonstranten
gebracht worden sein.
Im Video selbst werden einzelne Sequenzen und Standbilder durch
Schrifteinblendungen kommentiert, die einseitig und angeblich schlüssig belegt
aufzeigen sollen, dass es sich bei den handelnden Personen, um Polizeibeamte
handeln soll.
Als Begründung werden beispielsweise wertende Texteinblendungen verwendet
(Auszüge: wieder mal keine Reaktion von der Polizei... Demonstranten halten die
Brandsatzwerferin fest und wollen sie zur Rede stellen ... aber zwei Helfer befreien
sie und ermöglichen die Flucht.... doch was wirklich geschah erschließt sich erst in
der Zeitlupe... die Polizei macht nichts ....die beiden Fluchthelfer befreien die
schwarz vermummte Werferin mit den weißen Handschuhen unter Anwendung von
professioneller Hebelgrifftechnik aus dem Zugriff einer Parkschützerin und leiten sie
dann nach links ab... seltsamerweise bewegt sie sich nun nicht von der Polizei weg…
Sondereinheiten... halten die beiden Fluchthelfer empörte Parkschützer …von der
Verfolgung ab ....Fluchthelfer versuchen eine Gasse zu bilden... kann man unter …
 deutlich eine ...Ausbeulung erkennen ... ob es sich um ein Waffenholster handelt…
eingesetzte spezielle Hebeltechniken wären Hinweise auf professionell arbeitende
Personenschützer... oder gar auf Beamte in Zivil…).
Das Polizeipräsidium Stuttgart stellt zu diesem Video und einschlägig im Internet
veröffentlichten Kommentierungen fest:
Die Person, die im genannten Video mutmaßlich einen pyrotechnischen Gegenstand
geworfen hat, ist vermummt und derzeit von der Polizei noch nicht identifiziert.
Bei den zwei als „Fluchthelfern“ bezeichneten Personen handelt es sich zweifelsfrei
um polizeilich bekannte Angehörige der linksautonomen Stuttgarter Szene.
Weitere sechs Personen im direkten Umfeld des Geschehens sind beim
Staatsschutzdezernat der Kriminalpolizei ebenfalls einschlägig bekannt.
Alles spricht dafür, dass auch die Person, die den pyrotechnischen Gegenstand
geworfen hat, dieser Szene zuzuordnen ist.
Der Sachverhalt wurde der Staatsanwaltschaft Stuttgart zur Prüfung mitgeteilt.
Keiner der im Video beschriebenen Handelnden ist Polizeibeamter oder
Polizeibeamtin.







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Quelle: Polizeimeldung / 16.02.2011

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